Joël Frey


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News

Les Genevez
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GP Carreleurs
Wieder zurück im Elsass. Auch bei diesem Rennen (wie Printemps) war die Strecke wegen einer Baustelle nicht komplett zu befahren. Anstelle einer ca. 8 km Runde war sie nur noch halb so lang dafür doppelt so viele Runden.
Auf fast der halben Stecke waren Seitenwindverhältnisse. Rennen bei Wind mag ich gut, denn das Positionsfahren ist da sehr wichtig. Eine deutsche Mannschaft versuchte das Rennen zu kontrollieren. Sie konnten aber keine Vorentscheidung herbeiführen.
Als mitte Rennen drei weitere Teamkollegen im vordersten Teil des Feldes waren sprachen wir uns ab dem Feld einen Streich zu spielen. Wir haben das Feld in die Länge gezogen und haben an der windigsten Stelle eine schon fast perfekte Windkante geschaffen und somit fast das ganze Feld abgehängt. Eine sechser Spitz mit 4 Hörmännern tönt nicht schlecht. Leider ging es aber noch ettliche Runden, aber unser Manöver konnte uns niemand mehr nehmen. Ich finde dies einer der eindrücklichsten Momente im Radsport wenn eine Mannschaft das ganze Feld zerreissen kann, nicht weil sie überlegen sind sondern technisch und taktisch clever fahren.
Zurück zum Rennen. Eine 10 köpfige Gruppe hat im Anschluss wieder zu uns aufgeschlossen. Und mit der Harmonie wars wieder vorbei. Danach gabs nur noch "gekicke" und "geschläuchel" aber von den einen sind wir uns nichts anderes gewohnt.
In der letzten Runde war einer in Front und etwa zwei Minuten dahinter eine 3 Mann Verfolgung und dann unsere Gruppe. Im Aufstieg bin ich noch etwas zurückgefallen schaffte den Anschluss jedoch noch einen Kilometer vor dem Ziel und konnte meinem Teamkollegen den Spurt vorbereiten.
Ach ja am Schluss bin ich noch elfter geworden und mit dem Rennen zufrieden.

Härzleche dank a di geile Sieche wo met mer die andere of de Kante hend lo versuure :)


Giro del Mendrisiotto
Ich werde wohl noch einige Jahre fahren müssen bis ich in Mendrisio eine top ten Rangierung erreichen kann. Denn die ersten paar Jahre war ich nie bis am Schluss dabei und in den letzten 3 Jahren bin ich zwar ins Ziel gekommen aber der Rang war nicht erwähnenswert.
So auch in diesem Jahr. Begonnen hat alles wunderbar eines der ersten Male seit Monaten das die Temperatur 2stellig war. Kurze Hosen ohne Rote Beine zu kriegen :
Wie immer in Mendrisio versuchte ich immer als einer der ersten nach der Abfahrt in die Steigung zu fahren. Das gelang mir sehr gut und so konnte ich immer ein wenig Kraft sparen, die ich während dem Rest der Runde benötigte um in Fluchtgruppen zu gelangen oder ihnen nachzufahren. Am Schluss hat beides nicht geklappt in der letzten Steigung war die Kraft zu ende und in einer Fluchtgruppe war ich auch nicht. Für meine Verhältnisse war ich zu aktiv gefahren aber das liegt mir halt irgendwie im Blut.


Letzten Sonntag hat die Rennsaison begonnen.

Citerium du printemps, es sollte wohl eher Criterium d'hiver heissen, denn am Start waren es -3 Grad. Die erste Runde war neutralisiert, weil die Rennleitung nicht sicher war ob die Strecke nicht zu gefährlich sei.
Es war nur eine Stelle etwas heikel, da der Wind die rechte Fahrbahn mit Schnee bedeckt hat. Die linke Hälfte war schneefrei und so hat die Rennleitung dar Rennen nach der ersten Runde freigegeben.

Der Start war französisch: Achtung, fertig, los. Ich fühlte mich wohl endlich wieder mit dem Strassenvelo Lenker an Lenker und Rad an Rad mit 50km/h über den Asphalt zu rattern. Den Trainingsrückstand von der Knieverletzung und die Tatsache, dass es das erste Rennen der Saison war jedoch gut zu spüren. Von Kraft und Spritzigkeit war noch nicht viel vorhanden.

Ich versuchte trotzdem immer wieder anzugreifen oder Konter zu fahren. Nach Rennhälfte gelang es mir endlich in eine Verfolgergruppe zu kommen. Eine Runde später musste ich leider wieder abreissen Lassen. Noch eine Runde später schlossen vier weitere Fahrer zu mir auf. Mit denen ich mich doch noch vor dem Hauptfeld ins Ziel retten konnte. Auf der letzten der acht Runden hatte ich aber noch recht zu kämpfen, meine Begleiter nicht ziehen zu lassen. Am Schluss war es der 22. Rang.

Mein Fazit: Wenn ich es als Training betrachte, bin ich zufrieden da ich an meine Grenzen gehen konnte. Aber da es ein Rennen war bin ich nicht so begeistert. Aber sehen wir es positiv, es ist noch steigerungspotenzial vorhanden :-). Wir werden es sehen, am nächsten Wochenende in Mendrisio.

Bis dann



Radquer 09/10
Im Winter hat mich das Radquer wieder gepackt. Ich hatte viel Spass und weniger Erfolg. Aber das war mir Egal. Anfang Januar war die Saison zu Ende und ich machte eine grössere Pause.

Am letzten Tag meiner Pause verdrehte ich bei einem Spaziergang mein Knie. Somit hatte ich kaum trainiert bis ins Trainingslager. In der Ardèche war es immer recht kalt, Regen hatten wir aber nur am 2.5 Tagen in den 2 Wochen.


2. Saisonhälfte 2009
Hallo liebe Homepage Besucher. Es ist schon fast eine Ewigkeit her dass etwas neues auf meiner Site erschienen ist. Es ist vieles passiert in der Zwischenzeit. Die Saison 2. hälfte 2009 war sehr intensiv.

Das Highlite war bestimmt am 21. Juli früh morgens. Unsere Tochter Julie kam auf die Welt. Es war ein Gefühl wie ich es noch nie erlebt habe. Seither entdeckt sie munter alles Neue.

Meine Weiterbildung als TK ging zugleich in die finale Phase. Im August konnte ich kaum trainieren. Der Endspurt für die TK-Prüfung beanspruchte sehr viel Zeit.
So startete ich gleich eine Woche nach der Prüfung mit vollem Kopf aber leeren Beinen am GP Tell. Der Prologsieg mit meiner Mannschaft kam für mich völlig überraschend. Danach liefs nicht mehr so toll. Der Rest der Saison war den Umständen entsprechend dennoch recht erfolgreich.



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